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Jansch Spezialmontagen GmbH & Co.KG - Brückenentwässerung

Wir sind Ihr Spezialist im Bereich Spezialmontagen

 

Was versteht man unter Brückenentwässerung? Im Allgemeinen versteht man unter Entwässerung die Abführung von anfallendem Regenwasser. Seit Jahrzehnten wird neben der natürlichen Entwässerung auch das gezielte Abführen von Wasser unterschieden. So auch im Brückenbau.
Vorgaben für die allgemeinen Anforderungen zur Entwässerung von Straßenbrücken findet man in den Richtzeichnungen WAS 0 und der ZTV-ING – Teil 8 – Abschnitt 5 der Bundesanstalt für Straßenwesen. Bei Bahnbrücken gelten zudem noch die Richtlinien der Deutschen Bahn AG. Die Tunnelsysteme in Deutschland werden nach der ZTV-ING, Teil 5 „Tunnelbau“ ausgeführt.
Die Vorschriften beinhalten u.a. folgende Vorgaben an das Entwässerungssystem:


Um die Einhaltung dieser Vorgaben zu gewährleisten, muss das gesamte Entwässerungssystem der Brücken- und auch der Tunnelentwässerung gut zugänglich und kontrollierbar sein.

Die Brückenentwässerung dient der Sicherheit des Verkehrs, der Pflege des Bauwerkes sowie dessen Erhalt. Optimale Entwässerungssysteme
- verhindern Pfützen, Aquaplaning und Glatteisbildung
- vermeiden Staunässe und damit Frostschäden und
- führen chlorid-, öl- und benzinhaltige Flüssigkeiten sicher ab, die zu Bauwerksschäden führen könnten.
 

Eine falsche Material- und Komponentenauswahl, mangelhafte oder falsch eingebaute Entwässerungssysteme führen dazu, dass durch die Feuchtigkeit die Bausubstanz beschädigt wird.
Ein gut funktionierendes Entwässerungssystem besteht u.a. aus:
• Brückenablauf = Einlaufsystem
• Rohrleitungssystem mit Abhängungen und Befestigungen
• Ableitungssystem in Übergabeschacht / Rückhaltebecken

Der Brückenablauf ist aus Montage- und Wartungsgründen mehrteilig.
Aufgrund der hohen Beanspruchung ist die Ausführung für Beton- und Stahlbetonverbundbrücken überwiegend aus Gusseisen (BML), glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) oder Edelstahl und für Stahlbrücken aus verzinktem Stahl -mit Gussrost-. Brückenabläufe haben eine lange Haltbarkeit, sind zuverlässig im Gebrauch, funktionell und wirtschaftlich. Der Brückenablauf ist in der Regel drehbar, höhen- und neigungsverstellbar sowie zur Seite hin verschiebbar.

Das Rohrleitungssystem ist die Zusammenführung aus verschiedenen Formstücken und Leitungsrohren. Das System ist mit einem Minimalgefälle auszuführen und für ein sicheres Ableiten der Abwässer vom Brückenablauf bis hin zum Ausflussbereich zuständig. Der Leitungsquerschnitt richtet sich nach der Niederschlagsmenge und dem diesbezüglichen zehnjährigen Spitzenwert.

Zum Rohrleitungssystem gehören die Befestigungen und Aufhängungen, welche in einem Regelabstand (je nach System) montiert werden. Die verwendeten Rohraufhängungen müssen Quer- und Längsneigungen der Brücke neutralisieren, um Verformungen und Undichtigkeiten zu vermeiden. Vorzugsweise kommen hierbei Vario-Bügel und andere Gelenke, wie z.B. Winkel zum Einsatz. Ankerschienen werden zur Befestigung bei einem Neubau ins Bauwerk eingelassen, bei einer Sanierung sind Dübel mit Eignung für gerissenen Beton üblich. Die flexiblen Rohrverbindungsstücke kommen im Übergangsbereich vom Brückenbauwerk zum Widerlager oder zwischen zwei Brücken zum Einsatz. Sie nehmen die Bewegungen auf und gewährleisten die Dichtigkeit des Systems.

Brückenentwässerung Deutschland
Brückenentwässerung in ganz Deutschland


Entwässerungssysteme für Brücken Deutschland
Entwässerungssysteme für Brücken


Spezialmontagen an Brücken
Spezialmontagen im Bereich der Brückenentwässerung